Home  •  Kontakt  •  Anfahrt  •  Impressum

Donnerstag, 4. Juli 2013
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2013

Sie sind hier: Start»Programm»Vorträge von 14.30 - 15.15 Uhr

Abstracts der Vorträge von 14.30 - 15.15 Uhr

Visuelle Codeanalyse

Thomas Haug (MATHEMA Software GmbH)
Non-Sponsored Talk

Interessant für
Entwickler
***
Systemarchitekten
****
Projektmanager
**
IT-Manager
**

Themenbereich: Architektur

Stichworte: Metriken, Visualisierung, Dynamische und Statische Codeanalyse


Abstract:

Die Visualisierung von großen Software-Systemen erlaubt eine schnelle Orientierung auf wesentliche Bestandteile in bezug auf Qualität und Wartbarkeit. Code-Analyse Werkzeuge wie z.B. MOOSE und CodeCity erlauben die Darstellung vermessener Systeme in 2D und 3D. In dieser Session wird praktisch demonstriert wie Java Systeme analysiert und anschießend in MOOSE und CodeCity visualisiert werden können. Es werden unterschiedliche Darstellungsformen, wie Polymetric View, ClassBluePrint, Städtemetapher in den beiden Werkzeugen gezeigt und auch ein wenig (in Smalltalk) programmiert, um eigene Sichten auf analysierten Java Code zu definieren. Zusätzlich wird demonstriert, wie statische Analysemodelle mit dynamischen Analyse Ergebnissen angreichert werden können, um anschließend als "Hybridmodell" in CodeCity bzw. MOOSE dargestellt werden zu können.

Über den Referenten:

Thomas Haug
Thomas Haug
Thomas Haug
Thomas Haug arbeitet als Principal Consultant für die MATHEMA Software GmbH. Seit 1999 liegt sein Schwerpunkt auf verteilten Enterprise Systemen basierend auf JEE. Zusätzlich arbeitet er seit 2002 mit dem .NET Framework, insbesondere im Umfeld von heterogenen verteilten Systemen. Seit 2009 liegt ein weiterer Schwerkpunkt auf der Analyse und Visualisierung von Software mittels Metriken. Daneben hält er regelmäßig Vorträge auf Fachkonferenzen und schreibt Artikel in Fachmagazinen.

Android App samt JEE Backend generieren und in der Cloud bereitstellen

Marcus Munzert (Generative Software GmbH)
Sponsored Talk

Interessant für
Entwickler
****
Systemarchitekten
****
Projektmanager
***
IT-Manager
*

Themenbereich: Embedded/Mobile

Stichworte: Android, REST, JEE, Modellierung, Codegenerierung


Abstract:

Android ist zurzeit das meistgenutzte mobile Betriebssystem. In vielen Fällen, vor allem auch bei Business-Anwendungen und bei Anwendungen die bisher klassischen Embedded-Geräten vorbehalten waren (z.B. Mess- und Steuergeräte), spricht viel für die native Entwicklung von mobilen Anwendungen. Typischerweise benötigen solche Apps eine Anbindung an ein Backend.

Bei der Entwicklung für Android sind einige architektonische Muster zu beachten und APIs zu benutzen, um eine leistungsfähige, stabile App hinzubekommen: Nebenläufigkeit für SQLite-Zugriffe, Android Loaders, Nutzung von REST-APIs, Integration mit anderen Apps, Push Notifications, Server-Push, Application Lifecycle Events, um nur ein paar zu nennen.

In diesem Vortrag wird gezeigt, wie schnell und einfach man mit Hilfe von Java, JEE, Eclipse, JAX-RS und JSON in Verbindung mit Codegenerierung eine komplette Android App samt Backend entwickeln und in der Cloud bereitstellen kann. Mit Hilfe von textueller Modellierung mit DSLs und dem Einsatz von Generatoren für Android, JAX-RS, EJB und JPA wird live eine Android App und das passende Backend generiert/entwickelt. Das Backend wird dann in der Jelastic-Cloud installiert und gestartet, live, während des Vortrages. Auch die Installation und Ausführung der Android App erfolgt während des Vortrages.

Zusätzlich werden die Software-Architektur der Android App und des Backends kurz erläutert. Auch auf die Möglichkeiten der Cloud-Plattform Jelastic (PaaS) wird eingegangen.


Über den Referenten:

Marcus Munzert
Marcus Munzert
Marcus Munzert
Marcus Munzert ist geschäftsführender Gesellschafter der 2007 gegründeten Generative Software GmbH aus Freiburg im Breisgau. Er ist seit 2002 auf Methoden der modellgetriebenen Softwareentwicklung spezialisiert und verfügt über 18 Jahre Erfahrung als Software-Architekt, Berater, Entwickler, Projektleiter, Trainer und Qualitätsmanager. Bereits seit 1998 entwickelt er Software mit Java. Nicht zuletzt durch seine Erfahrungen auch mit anderen Sprachen im Einsatz bei kommerziellen Projekten (unter anderem Python, C, JavaScript, ActionScript und PHP) hebt er den Blick auch über den Tellerrand von Java hinaus. Sein besonderes Interesse gilt der effektiven und effizienten Erstellung von Software durch Generierung von Java-Code mit der Virtual Developer Plattform.

Überraschungen und Grundlagen bei der nebenläufigen Programmierung in Java

Christian Kumpe (Netpioneer GmbH)
Non-Sponsored Talk

Interessant für
Entwickler
****
Systemarchitekten
*
Projektmanager
k.A.
IT-Manager
k.A.

Themenbereich: Parallelisierung

Stichworte: Grundlagen, Java Memory Model, JIT-Compiler


Abstract:

Viele Softwareentwickler arbeiten täglich mit Java und verwenden dessen Konstrukte zur nebenläufigen Programmierung (synchronized, volatile und Co.) ohne sich Gedanken über deren technischen Hintergrund zu machen. Doch gerade bei der Suche nach Erklärungen zu subtilen Fehlern hilft einem ein grobes Verständnis der Grundlagen oft weiter.

Der Vortrag startet mit einem einfachen fehlerhaften Beispiel, dessen Fehler den meisten direkt auffallen dürfte, die sich schon mit Nebenläufigkeit in Java beschäftigt haben. Dabei werden wir unter anderem beobachten, dass
 * der Code bei normaler Ausführung so nicht funktioniert.
 * der Code, im Debugger ausgeführt, offensichtlich aber korrekt arbeitet.
 * der Code nach dem Einfügen einer Debug-Ausgabe plötzlich zuverlässig funktioniert.

Die Erklärung für diese (vielleicht überraschenden) Beobachtungen liefert das Java Memory Model und ein Blick auf die Optimierungen des Just in Time (JIT) Compilers. Der Vortrag erläutert die wichtigsten Grundlagen für das Zusammenspiel des Java Memory Model und des JIT Compilers für eine korrekte, performante und plattformunabhängige Ausführung von Code in der JVM.


Über den Referenten:

Christian Kumpe
Christian Kumpe
Christian Kumpe
Christian Kumpe studierte Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und sammelte bereits während seines Studiums als Freelancer Erfahrung in diversen Java-Projekten. Seit 2011 arbeitet er als Softwareentwickler bei der Netpioneer GmbH in Karlsruhe. Seine aktuellen Themenschwerpunkte sind Java-basierte Portale und Internet-Plattformen. Dabei gilt sein Interesse auch den technischen Details der JVM und deren Bedeutung für die nebenläufige Programmierung.
D5 - Ersatzvortrag

Welt-Weites-Warten: Typische Performance-Bottlenecks in JSF-Anwendungen

Thomas Asel (Orientation in Objects GmbH)
Non-Sponsored Talk

Interessant für
Entwickler
k.A.
Systemarchitekten
k.A.
Projektmanager
k.A.
IT-Manager
k.A.

Themenbereich: Sonstiges


Abstract:

Der Referent Thomas Asel sprang mit diesem Vortrag freundlicherweise kurzfristig ein.

-- Abstract, Vortragsfolien & Bio folgen baldmöglichst --

D5 - krankheitsbedingt ausgefallen

Faster Builds with Apache Buildr

Tammo van Lessen (innoQ Deutschland GmbH)
Non-Sponsored Talk

Interessant für
Entwickler
****
Systemarchitekten
*
Projektmanager
k.A.
IT-Manager
**

Themenbereich: Prozess

Stichworte: Build Tools, ALM, Maven-Alternativen


Abstract:

Die meisten Java-Entwickler verbindet eine Hass-Liebe mit Maven. Apache Buildr ist ein Ruby-basiertes Buildsystem für Java-Anwendungen und stellt eine gute Alternative zu Maven dar. Es verbindet dessen Vorteile mit einer leichtgewichtigen und anpassbaren DSL, ist sehr leicht erweiterbar und ist fast doppelt so schnell wie Maven. In dieser Session stellen wir die Konzepte anhand von Beispielen vor.


Über den Referenten:

Tammo van Lessen
Tammo van Lessen
Tammo van Lessen
Tammo van Lessen arbeitet als Senior Consultant bei der innoQ Deutschland GmbH im Bereich SOA/BPM, promoviert im gleichen Bereich und ist Koautor des Buches "Geschäftsprozesse automatisieren mit BPEL". Er ist zudem PMC Chair von Apache ODE, Member der Apache Software Foundation und hat bei der Standardisierung von BPMN 2.0 mitgewirkt. 

Bessere Präsentationen für Entwickler und Architekten

Michael Plöd (Senacor Technologies AG)
Non-Sponsored Talk

Interessant für
Entwickler
****
Systemarchitekten
****
Projektmanager
***
IT-Manager
***

Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Soft Skills, Präsentationen, Kommunikation, Rethorik


Abstract:

Wer kennt sie nicht aus seinem beruflichen Alltag: tödlich langweilige, mit Details überhäufte PowerPoint Präsentationen, die die Zuhörer und Leser mit Bullet-Point Wüsten in den Schlaf treiben und primär der Selbstbeweihräucherung des Referenten dienen? Anders gefragt: wer ist als Entwickler oder Architekt schon einmal mit einer Präsentation, in der man seinem Management eine tolle neue Technologie schmackhaft machen wollte, an eine Wand gelaufen weil man einfach nicht die richtigen Worte fand um Zugang zu seinem Chef (Chef) zu erhalten?

Solche Situationen wird jeder, der im IT- oder Projektgeschäft tätig ist, nicht nur einmal in seiner Laufbahn erleben. Des Weiteren hat in den letzten Jahren das Buch Presentation Zen von Garr Reynolds insbesondere auf Konferenzen zu einer spürbaren Veränderung im Entwurf von Schaubildern geführt. Oft sind die eben genannten Bullet-Points verschwunden und wurden durch großflächige Bilder mit wenig Text ersetzt. Allerdings wirkt der eben genannte Stil im Geschäftsleben, welches sich auf das Tagesgeschäft konzentriert und sich abseits von Sales-Pitches o.ä. bewegt, oft unangebracht. Dabei ist das Erstellen guter Präsentationen kein Hexenwerk, welches nur Unternehmensberatern oder Design Spezialisten vorbehalten ist. Jeder kann gute Präsentationen erstellen. Stellen wir einmal das Layout und Design der Folien zurück, werden wir erkennen, dass die Basis eine solide Story und eine gute Argumentations-Kette sein muss. Genau an dieser Stelle setzt dieser Vortrag an und vermittelt Ihnen ausgehend von einer Idee oder einem Thema grundlegende Techniken zur Vorbereitung, Argumentation, Storybuilding und schließlich zum Entwurf einer gelungenen Präsentation.

Über den Referenten:

Michael Plöd
Michael Plöd
Michael Plöd

Michael Plöd ist Principal Architect und Partner bei der Senacor Technologies AG und in dieser Rolle überwiegend in Projekten tätig, die die Transformation großer IT-Landschaften anstreben. Michael ist Speaker auf zahlreichen Konferenzen und regelmäßiger Autor diverser Fachartikel zu den Themen Java Persistence, Apache Wicket und Präsentationstechniken.

 

Back to basics - Wissenswertes aus java.lang.*

Christian Robert (anderScore GmbH)
Non-Sponsored Talk

Interessant für
Entwickler
****
Systemarchitekten
*
Projektmanager
k.A.
IT-Manager
k.A.

Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Java, API, Grundlagen


Abstract:

Im Package java.lang.* finden sich die grundlegendsten Bestandteile der Java API. Auch wenn die Java Plattform einen Entwickler weitestgehend von den Internas des Betriebssystems und der Hardware abschirmt, ist es bei vielen Problemstellungen dennoch hilfreich grundlegende Funktionsweisen der VM zu verstehen unter die Haube blicken zu können. Gerade über die Klassen in java.lang.* ist die Schnittstelle zur Virtual Machine besonders greifbar. Oftmals existieren hier aber noch Wissenslücken sowie kleinere und größere Fragezeichen über die genaue Funktionsweise bestimmter API-Bestandteile.

Der Vortrag greift Beispiele aus der Praxis heraus, die zeigen wie mit ein wenig (mehr) Hintergrundwissen reale Probleme einfacher bzw. besser angegangen werden und effizienter gelöst werden können und wo potentielle Stolperfallen lauern. Auch etablierte Java-Entwickler werden manches Aha-Erlebnis mit nach Hause nehmen können.


Über den Referenten:

Christian Robert
Christian Robert
Christian Robert
Christian Robert ist Senior Software Engineer bei der anderScore GmbH in Köln. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit der Entwickling von Individualsoftware im Java-Umfeld. Seine aktuellen Schwerpunkte liegen im Buildmanagement, der Entwicklung von pragmatischen und dennoch (oder gerade deswegen) effizienten Architekturen sowie der Software-Qualitätssicherung.
In seiner Freizeit ist er gerne mit dem Fahrrad unterwegs oder genießt einen ruhigen Abend auf der Couch bei den neuesten Folgen der Big Bang Theory. E-Mail:

Car2Car Systeme - Java und Peer2Peer ziehen ins Auto

Adam Kovacs (msg-systems)
Non-Sponsored Talk

Interessant für
Entwickler
****
Systemarchitekten
***
Projektmanager
**
IT-Manager
*

Themenbereich: Architektur

Stichworte: Peer2Peer, Chord-Algorithmus, Auto


Abstract:

Peer2Peer kennt schon fast jeder... VoiceOverIP, Filesharing, Social Networking... alles alte Hüte!

Mit dem Einzug des Internets und der mobilen Technologien in Fahrzeuge öffnet sich die Tür für Car2Car Systeme!
Im ersten Teil des Vortrags werden die möglichen Peer2Peer Lösungen in der Theorie dargestellt. Dabei werden verschiedene technische Ansätze diskutiert, die eine effiziente Umsetzung in Java ermöglichen. Kern der Diskussion ist der Chord-Algorithmus und dessen Umsetzung mit JEE Technologien. Zusätzlich werden mehrere Anwendungsmöglichkeiten und Businesscases vorgestellt.

Stau- und Unfallmeldung - Wieso aufs Radio warten wenn das Auto selber melden kann?
Routenplanung und Positionierung - Immer den optimalen Weg nehmen und dabei noch Spezialangebote von nahe liegenden Läden erhalten.
Parkplatzfindung - Es wäre doch nett, wenn ein Auto Bescheid geben würde, dass sein Platz frei wurde, oder? 

Aus (meiner) langjähriger Erfahrung in Peer2Peer Entwicklung und mehreren Patenten zum Chord-Algorithmus wird anhand praktischen Beispielen vorgestellt, wie die Zukunft der Sicherheits- und Unterhaltungselektronik in Fahrzeugen aussehen könnte.
Das Auto und das Smartphone sind die beliebtesten Spielzeuge, wieso sie nicht kombinieren?


Über den Referenten:

Adam Kovacs
Adam Kovacs
Adam Kovacs
Adam Kovacs ist Senior IT Consultant in IT-Architecture bei der msg systems ag im Geschäftsbereich Automotive. Als IT-Architekt und Technischer Projektleiter ist er schon bei BMW, Daimler, Volkswagen und diversen Automotive Zulieferern in den Bereichen Qualitätssicherung, Änderungs- und Produktdatenmanagment tätig gewesen. Vor 10 Jahren hat er sich erstmals für Peer2Peer Lösungen in Java begeistern lassen in Form eines VoIP Systems für Siemens. Diese Leidenschaft hat ihn bis hin zu den Automobilen verfolgt.